Foto Tipps um eure Näharbeiten zu präsentieren – Teil l

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Die Foto Tipps werden in Teilen erscheinen. Ich möchte euch viele praktische und leicht umzusetzende Tipps geben, wie ihr euch und eure Nähwerke in Szene setzen könnt. Das sind Erfahrungen die ich über die Jahre gesammelt habe. Bei Teil 1 geht es hauptsächlich um Anregungen die ich euch geben möchte. Meine Fotos ist sicher nicht das Ultimative, auch ich gehe regelmäßig zu Workshops und lerne dazu.

Perspektive

Es wirkt oft gleich ganz anders nur weil man mal die Perspektive wechselt.
Ruhig mal in die Hocke gehen, oder gar die Kamera auf den Boden stellen, die Froschperspektive.
Oder aus der Vogelperspektive, von oben, fotografieren. Wichtig ist immer was wollt ihr zeigen.
Eine Mütze wirkt in der Froschperspektive vermutlich nicht, eine Hose schon eher.

Beispiele für eine Froschperspektive

Beispiele für eine Vogelperspektive

 

Licht

Mit Licht kann man auch bewusst spielen. Im linken Beispiel ist das Kostüm gut ausgeleuchtet durch natürliches Licht. Die Aufnahme war am späten Nachmittag, da hat das Licht eine angenehme warme Farbe.
Später habe ich die tief stehende Sonne genutzt für eine Aufnahme im Gegenlicht. Ideal um eine Silhouette abzubilden.

Kinder

Sobald er gelaufen ist, ist er der Kamera davon gelaufen.
Deswegen lasse ich ihn oft spielen oder turnen und fotografiere ihn dabei.

Ich gebe ihm auch oft etwas zum Beschäftigen, was teilweise auch gleich das Gesicht verbirgt. In der Natur, können das Blätter oder Blumen sein, das bietet sich ja an. Oder ganz simpel die Sonnenbrille von Mama oder Papa, die ist meist eh interessanter als eine eigene. Aber Achtung, nicht das ihr euch selbst darin spiegelt, dass wirkt meist nicht.
Es können auch Mützen und Hüte sein die ins Gesicht gezogen werden, oder auch die langen Haare die ins Gesicht fallen.
Thematisch passende Accessoires helfen auch die Kids zu beschäftigen und können sich gut ins Bild einfügen.
So gab es z.B. zum Bielefeld Sweat mit dem Gitarrenmuster die Gitarre in die Hand.

Mit Sachen beschäftigen an denen Sie Interesse haben. Feuerwehr steht bei uns hoch im Kurs, er beobachtet das Training der Kinderfeuerwehr, Mama kann ein paar Bilder machen. Oder mit vor die Kamera gehen. Daran hat er dann auch Freude.

Und wenn alles nicht Hilft und sie eben schmollen oder herum hampeln, dann lasst sie. Auch dabei können tolle Fotos entstehen.

Location

Tageslicht ist immer die beste Ausleuchtung. Aber was tun wenn es regnet? Es gibt sicher auch die ein oder andere überdachte Location in eurer Nähe an der ihr fotografieren könnt.

Alle Beispiele sind überdacht: Bild 1 & 2 ist vor einer Lagerhalle (es war ein wirklich grauer und kalter Oktober Tag), Bild 3 ist vor der Warenannahme eines Einkaufszentrums, Bild 4 vor der örtlichen Feuerwehr, Bild 5 ein verlassener Hauseingang (auch wenn wir an den Tag Glück mit dem Wetter hatten), Bild 6 ein Viadukt.

Bei einem Spaziergang kann man tolle Plätze entdecken. In dem Fall war es unsere Shoppingtour. Direkt vor dem Einkaufszentrum sind diese Bilder entstanden.

Tageslicht, heißt nicht immer Sonnenschein. Man braucht nicht zwingend eine lachende Sonne. Diese Bilder sind an einem kalten, grauen Oktober Tag entstanden.

Manchmal braucht man eine besondere Location, verbindet doch mal einen Ausflug mit der Familie gleich damit euch und eure Nähwerke in Szene zu setzen.

Man kann sich auch sehr gut vom Stoff inspirieren lassen wo man seine Fotos macht.

Ein paar Beispiele:

Bild 1 Stoff Motorräder – Location Tankstellen Museum, Bild 2 Stoff Feuerwehr – Location Feuerwehr, Bild 3 Stoff Anker – Location Hafen, Bild 4 Stoff Anker, maritime Farben – Location Strand.

Nutzt was die Jahreszeit her gibt!

Frühling: blühende Bäume; Sommer: Felder; Herbst: Laub; Winter: Schnee

Teaser

Bei Probenähen oft ein Thema, Teaser. Sehr oft sehe ich da wirre Filter über den Bildern. Mir persönlich gefällt das gar nicht.
Dann lieber nur einen Ausschnitt fotografieren oder aber in einer Position oder Perspektive die nicht alles zeigt.

Beispiele:

Bild 1: Hier ging es um die Hose. Durch seine Position und da das Licht von vorn kommt sieht man nicht all zu viel von der Hose.

Bild 2: Hier ging es um den Pullunder. Durch die Vogelperspektive gibt es nicht zu viel preis.

Bild 3: Hier ging es um das Kleidchen. Durch die Perspektive und den Ausschnitt erkennt man vorab noch nicht zu viel.

 

Wenn ihr noch Tipps habt, immer her damit, ich möchte auch dazu lernen!

Wenn ihr Fragen habt, immer her damit, dann kann ich diese in die weiteren Teile mit aufnehmen 🙂

Ich hoffe ich konnte euch mit diesen praktischen Beispielen schon etwas weiter helfen.

Bis zum nächsten Teil 😉

Sandra

 

3 Comments on “Foto Tipps um eure Näharbeiten zu präsentieren – Teil l

  1. Pingback: Fotografieren für Probenähen – Dyfa & Kids Design

  2. Pingback: Raus aus dem Automatik Modus! | print4kids

  3. Danke für deine tollen Foto-Tipps, ich freue mich auf weitere Artikel zu dem Thema 🙂 Liebe Grüße Maike

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